Kein Augenblick in der Zukunft kann besser sein als der jetzige Augenblick.

Es gibt keine Verbesserung in der Zukunft.

Viele Wissenschaftler, Therapeuten, New Age Lehrer, die christlichen Mystiker und der Sufismus vertreten diese Lehre, um nur einige zu nennen!

Eine sehr revolutionäre These, nicht wahr? Ja und sehr vielversprechend. Inwiefern?

Der Mensch kehrt zurück in die Endlosigkeit des Seins. In den Raum. Dieser Zustand an sich ist schon beglückend, weil dort alles ist, was du benötigst.

Die Zeit nimmst du mit in den Raum, zur besseren Orientierung, damit du dich weiter verabreden kannst. Dafür ist sie geschaffen. *1

Eventuell nimmst du etwas wahr, was du vorher nie wahrgenommen hast:
die Schönheit der Natur,
den Wind auf deiner Haut,
Gerüche,
die Stille im Raum,
das Rauschen des Regens,
die Liebenswertigkeit deines Partners oder deines Gegenübers,
und selbstverständlich noch so Vieles mehr!

Und du nimmst dich selbst wahr, und die Tatsache, dass in dir schon alles enthalten ist. Es fehlt nichts, du bist ganz, seit deiner Geburt.

Aus diesem Grund sind übrigens Babies, die noch nicht sprechen können, für die meisten Menschen so beglückend, wenn sie uns anschauen. Der Blick ist ungetrübt vom Denken, vorurteilslos, bedingungslos liebend. Man fühlt sich angenommen, so wie man ist.
Und auch Tiere haben diese Eigenschaft, sie sind einfach.

In diesem Zustand muss gar nichts anders sein, als es gerade ist. In deinem Kosmos, deinem Raum erlebst du eventuell zum ersten Mal seit sehr langer Zeit in deinem Leben, das dein DASEIN für dich und andere sehr beglückend sein kann. Auch unabhängig von deiner jetzigen Lebenssituation, die ja von dir konstruiert wurde. Wie kommt man nun zu dieser Erkenntnis „kein Augenblick in der Zukunft kann besser sein als der jetzige Augenblick“ ohne darüber nachzudenken? Denn—wir erinnern uns — der Verstand liefert dir diese Erkenntnis nicht. Warum nicht? Er hat das Problem verursacht. Und er befindet sich meist im Widerstand mit der jetzigen Situation.

Zu diesem Thema hat ein sehr bekannter Wissenschaftler (leider ist mir der Name entfallen) erklärt, wie du erkennen kannst, ob du den jetzigen Moment zulässt.

Benutze diese Pforte:
▪ kein Widerstand
▪ keine Erwartung
▪ kein Bedauern
und beobachte, ob diese 3 Qualitäten vorhanden bzw. nicht vorhanden sind. Und sei liebevoll mit dir, wenn Widerstand und / oder Erwartung und / oder Bedauern in dir ist. In dem Moment, wo du es beobachtest, bist du nicht mehr identifiziert! Verstand, Sie dürfen sich zurückziehen!☺

Ich weiß, es ist oft schwer, den jetzigen Augenblick als wohlwollende Weisheit des Universums zu erkennen. Du wirst sozusagen in diese Situation gebracht, weil dort die Lösung steckt. wenn du also einverstanden bist mit der Situation, ohne dich zu wehren, ergibt sich die Lösung aus der Situation selbst.
Achte darauf, dass du weiterhin auch deinen inneren Körper fühlst. Er kann dir wichtige Hinweise bezüglich deiner Verfassung liefern. Es kann z. B. sein, dass du immer wieder die Schultern hochziehst, obwohl du vor einer Sekunde losgelassen hast, deinen Atem anhältst oder anfängst zu denken.
Es gibt noch einen schönen, erleichternden Nebeneffekt: du brauchst keine
anstrengenden Entscheidungen mehr zu treffen, inwiefern das? Es gibt nur eins, und das bist du. Diese oder jene Entscheidung entspringt der Dualität und ist zwei.

Erinnere dich! Wo willst du hin?

Wenn du Feedback und Empathie für deine Prozesse benötigst, ruf mich an. Ich begleite dich gerne.

*1(Zum besseren Verständnis empfehle ich meinen Artikel im März 2020 über das Raum -und
Zeitbewusstsein).