Wir wussten nicht, wie Leben geht.

Woher auch!

Generationen vor uns wussten es nicht, und noch heute wissen es die wenigsten, wie das Leben funktioniert.
Es gibt einen sehr verbreiteten unbewussten Glaubenssatz, der da lautet:
Ich muss anders sein, als ich bin, dann erst klappt das Leben.
Oder: ich kann mir das Leben nicht aussuchen.
Oder: ich muss mich verkrüppeln, um zu existieren.
Das klingt erstmal sehr radikal, aber es gibt viele Fälle, bei denen Menschen sich lieber- und das ist noch harmlos- Arme und Beine brechen, anstatt zur Arbeit gehen zu müssen.
Manchmal höre ich mir ein Lied von John Lennon an: „one thing you can`t hide, is when you crippled inside“.

Solange unbewusste Glaubenssätze unbewusst bleiben, d.h. solange du dich vollständig mit diesem Glauben identifizierst, ist es auch so. Sie treiben sozusagen ihr Unwesen. Wie kannst du dann lebendig sein? Du hinderst dich von vorneherein an allem, was das Leben lebenswert macht. Es bleibt so eine freudlose Gasse, egal, wie viele äußere Anreize du auch schaffst!

Das aktuelle Neue daran ist, dass dieses wahnsinnige System kollektiv und individuell nicht mehr funktioniert. Es eskaliert, weltweit! Es kollabiert.
Und die Erde macht langsam schlapp.

Das „Leben“ beginnt künstlich zu werden, Menschen geben sich mit der Rosentapete im Wohnzimmer zufrieden und vergiften, verstümmeln, vernichten ihre Umwelt auf grausamste Art und Weise. Sie lassen sich nichts spüren von dieser Hölle im Zeitbewusstsein. Denn wenn man sich ausschließlich darin befindet, gibt es keine Verbindung, keine Empathie für sich und andere. So läuft das ganze Programm ab, wie: den Gedanken Glauben schenken, sich selbst und andere manipulieren, sich rächen usw. Ich habe es mehrfach in den vorausgegangenen Monaten beschrieben.
Bitte gerne nachlesen!

Der Mensch verwechselt die gedachte Realität mit dem Sein. Er glaubt etwas zu wissen. Je mehr wir glauben, etwas zu wissen, desto weniger wissen wir wirklich. Wie kann man wissen, wie das Leben verläuft? Man kann es nicht konstruieren oder erdenken. Natürlich kann man das machen. Aber in diesem Fall verlässt der Mensch seinen erdachten Raum nicht. Er bewegt sich sehr eingeschränkt, überall bilden seine Glaubenssätze unsichtbare Schranken oder Wände. Fast wie Roboter bewegen sich die Menschen dann durch das Leben bzw. in ihrem erdachten Raum, außerhalb von sich – und das ergibt eine sehr künstliche Lebenssituation.

Nochmal zur Erklärung: Gedanken sind Formen. Wenn ich diesen Gedanken (Formen) glauben schenke, verwirklichen sie sich früher oder später.
Und was wird aus den Befürchtungen, Beunruhigungen, Zukunftsängsten und sonstigem Stress, den man täglich durch Gedanken produziert!
Das Endergebnis, das Produkt ist deine Lebenssituation.
Dieses „Leben“ muss auch noch verteidigt und kontrolliert werden, damit ich es nicht verliere!

Es ist das Ego, das wissen will, was in der Zukunft stattfindet, es glaubt, es überlebt sonst nicht. Es möchte nicht sterben. Wie tragisch! Verlierst du doch nur bei seinem Tod wieder eine schwere Last, die du nicht mehr benötigst auf dem Weg zur Hingabe. Ist dir wirklich daran gelegen:

  • lebendig zu sein und zu bleiben,
  • kreativ zu sein,
  • die Unendlichkeit zu spüren,
  • die Freude zu sein, um nur Einiges zu nennen!

Was wünschst du dir am Allermeisten? Fokussiere es!
Dann könnte es klappen!